Wenn du ein Hörbuch aufnehmen möchtest, ist das Aufnehmen von Hörbüchern mit der richtigen Software fast genauso wichtig wie ein gutes Mikrofon, und ja, das hört man wirklich, zusammen mit einer angenehmen Raumakustik und einer Umgebung, in der keine Türen knallen oder andere Störgeräusche auftreten. Oft entscheidet die Software darüber, ob Aufnahme und Schnitt einfach bleiben oder schnell zu einer mühsamen Bastelei werden. Am Ende zählt, dass dein Hörbuch klar und sauber klingt, für viele unverzichtbar. Gleich erfährst du, welche Programme für Anfänger, Semi-Profis, erfahrene Sprecher und große Studios passen. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie du mit jeder Variante arbeiten kannst, ohne den Überblick zu verlieren. Dazu kommen hilfreiche Tipps, kleine Tricks, die man leicht übersieht, damit du schneller und entspannter ans Ziel kommst.
Warum die Softwarewahl entscheidend ist
Wer schon mal stundenlang an einer einzigen langen Sprachaufnahme gearbeitet hat, merkt schnell: Hörbuchproduktion fühlt sich oft ganz anders an als Musik oder Podcast. Kapitel sauber trennen, jedes Störgeräusch entfernen und die Lautstärke über Stunden gleichmäßig halten, klingt einfach, wird aber schnell zur Geduldsprobe. Solche Aufgaben brauchen nicht nur ein bisschen Erfahrung, sondern vor allem eine Software, die speziell auf lange Sprachaufnahmen ausgelegt ist. Während bei Musik viele Spuren und Instrumente gemischt werden, steht bei Hörbüchern fast immer die klare, gut verständliche Stimme im Vordergrund. Alles, was den Hörfluss stört, sollte konsequent entfernt werden, besonders wenn es den Zuhörer aus der Geschichte holt.
Zahlen aus dem Markt zeigen: 38% der professionellen Sprecher nutzen Adobe Audition, vor allem wegen der starken Rauschunterdrückung. 26% arbeiten mit Audacity, das kostenlos ist und für einfache Projekte oft völlig reicht. Pro Tools ist hilfreich bei komplexen Schnittfolgen, GarageBand wird gern von Mac-Nutzern eingesetzt, und REAPER bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer viele Kapitel erstellt, findet Hindenburg Narrator oft besonders bequem.
Die Benutzeroberfläche spielt eine große Rolle: Eine klare Struktur spart Zeit und Nerven, gerade in langen Sessions. Anfänger mögen einfache Menüs, Profis nutzen gern Extras wie Multitrack-Editing, spektrale Analyse oder Automatisierungen, um jedes Detail im Griff zu haben.
Auch externe Plugins können viel bewirken: De-Esser für harte S-Laute, dezenter Hall für Wärme, so wird aus einer durchschnittlichen Aufnahme oft ein Hörbuch, das richtig gut klingt.
| Software | Nutzung (%) | Kosten |
|---|---|---|
| Adobe Audition | 38% | 22,99 USD/Monat |
| Audacity | 26% | Kostenlos |
| Pro Tools | 16% | 34,99, 99,99 USD/Monat |
| GarageBand | 5% | Kostenlos (Mac) |
Audacity, der kostenlose Einstieg zum Aufnehmen von Hörbüchern
Audacity ist ein Open-Source-Programm, das auf Windows, Mac und Linux läuft, perfekt, wenn man erst einmal testen möchte, ohne direkt Geld auszugeben. Die Nutzer-Community ist groß, und oft findet man schon vor dem eigenen Problem eine hilfreiche Antwort in einem Forum oder Tutorial. Es gibt viele Erweiterungen, die den Start leichter machen, und die einfache, klare Oberfläche sorgt dafür, dass man sich nicht durch endlose Menüs kämpfen muss. Trotzdem kann man erstaunlich genaue Ergebnisse erzielen, selbst bei Aufgaben, die anfangs kompliziert wirken.
Schritt-für-Schritt-Workflow:
- Aufnahme starten: Unter ‘Einstellungen’ das Mikrofon auswählen, dann den großen roten Button oben anklicken, der ist kaum zu übersehen.
- Rauschreduktion: Ein Stück reines Hintergrundgeräusch markieren, unter ‘Effekt > Rauschunterdrückung’ ein Profil erstellen und auf die ganze Spur anwenden.
- Schneiden, kürzen, kleine Korrekturen: Versprecher, lange Pausen oder störende Geräusche lassen sich hier leicht entfernen.
- Lautstärke anpassen: Mit ‘Effekt > Verstärken’ oder dem ‘Kompressor’ klingt die Aufnahme oft gleichmäßiger und angenehmer.
- Exportieren: Unter ‘Datei > Exportieren’ als WAV oder MP3 abspeichern, je nach Bedarf.
Für Anfänger ist Audacity ideal, um Schnitt, Lautstärke und Rauschunterdrückung zu üben, bevor man teurere Programme nutzt. Der größte Vorteil: Es ist kostenlos und man kann ohne Risiko ausprobieren. Für kleine Projekte oder Testaufnahmen reicht es völlig. Auch Batch-Processing ist drin, perfekt, um mehrere Kapitel automatisch zu exportieren oder denselben Effekt auf viele Dateien anzuwenden. Bei langen Hörbüchern oder Podcasts spart das oft Stunden und macht die Arbeit deutlich entspannter.
GarageBand, für Apple-Nutzer beim Aufnehmen von Hörbüchern
GarageBand gibt’s gratis für Mac und iOS und ist angenehm einfach zu bedienen, perfekt, wenn man unterwegs schnell etwas aufnehmen möchte (ja, selbst im Café klappt das erstaunlich oft). Apple hat es so entwickelt, dass man nicht nur Sprache, sondern auch komplette Songs aufnehmen kann. Dadurch bekommt man gleich ein paar hilfreiche Effekte und eine solide Signalverarbeitung dazu. Für Hörbuchaufnahmen ist das oft ein entspannter Start, weil viele Einstellungen schon passen. Mikro anschließen, und los geht’s.
Workflow:
- Neues Projekt „Leere Spur“ anlegen.
- Mikro auswählen und Lautstärke sauber einstellen.
- Aufnahme starten, Kapitel auf separaten Spuren anlegen, wer mag, beschriftet sie gleich.
- Stimme mit EQ und Kompressor anpassen, vielleicht etwas Hall (sparsam einsetzen).
- Export als AIFF, MP3 oder WAV.
Besonders praktisch ist GarageBand für Mac-Nutzer, die viel mobil arbeiten, ob mit USB-Mikro am Laptop oder iPad oder mit kleinem Interface für besseren Klang. Viele Autoren halten damit ihre ersten Ideen fest, bevor sie ins Studio gehen. Die Verbindung zu Logic Pro oder Final Cut macht den Wechsel zu aufwendigerer Bearbeitung später einfach. Und die Sprach-Presets liefern oft sofort einen klaren, warmen Klang, ohne dass man lange in Menüs suchen muss.
Adobe Audition, Profi-Standard für das Aufnehmen von Hörbüchern
Viele nennen Adobe Audition das „Photoshop“ für Audio, und oft passt dieser Vergleich, denn für zahlreiche Tonprofis ist es längst unverzichtbar. Hier findet man fast alles, was bei Audioproduktionen gebraucht wird: Multitrack-Aufnahmen, präzise Rauschunterdrückung, Spektralbearbeitung, feines Mastering und eine große Auswahl an Effekten, bei denen man manchmal echte Aha-Momente erlebt. Dass es bei Aufnahme und Nachbearbeitung so gut abschneidet, erklärt auch, warum es in vielen Studios zum festen Werkzeug geworden ist. Die enge Verbindung zu anderen Adobe-Programmen wie Premiere Pro ist besonders hilfreich, wenn Audio und Video direkt zusammenarbeiten sollen, zum Beispiel bei Videopodcasts oder Filmton.
Workflow:
- Neues Multitrack-Projekt in Sekunden starten.
- Sprachspur sofort aufnehmen, ohne lange Vorbereitung.
- „Noise Reduction“ entfernt Rauschen präzise.
- Kompressor, Limiter und Equalizer bringen Dynamik und klaren Klang.
- Kapitel mit eindeutigen Dateinamen exportieren, verhindert Verwechslungen.
Für anspruchsvolle Audioprojekte ist Audition oft eine verlässliche Wahl und wird in vielen Studios täglich genutzt. Die automatische Lautheitsanpassung nach EBU-R128 verhindert Lautstärkesprünge bei Audible, Spotify oder Apple Books. Im Spektral-Editor sieht man Störgeräusche wie Atem oder Klicks direkt im Frequenzbild und kann sie gezielt entfernen, so klingen Aufnahmen deutlich sauberer. Wer wiederkehrende Schritte hat, spart mit Makros im Alltag oft viel Zeit.
REAPER, günstige Profi-Alternative
REAPER ist unglaublich flexibel, kostet nur 60 USD und hat eine Testphase, die ungewöhnlich lang ist, oft länger, als man braucht, um überzeugt zu sein. Neben einer großen Auswahl an Plugins bekommst du eine komplett anpassbare Oberfläche, die sich deiner Arbeitsweise anpasst: Ob du lieber ein schlankes Setup nutzt oder den Bildschirm mit vielen Tools füllst, entscheidest du selbst. Für Semi-Profis, die gern jeden Schritt kontrollieren, ist REAPER oft ein echter Glücksfall.
Workflow:
Starte am besten mit einem neuen Projekt und lege direkt eine Spur für Sprache an. Oft lohnt es sich, schon während der Aufnahme mit VST-Plugins Rauschen zu entfernen. Danach Automationen für Lautstärke und EQ setzen, eventuell Kompression ergänzen. Zum Schluss ins gewünschte Format exportieren, MP3, WAV oder was dein Auftrag braucht.
REAPER läuft sparsam, selbst ältere Rechner schaffen damit große Projekte. Die aktive Community bringt ständig kostenlose Skripte heraus, etwa für Kapitel-Tags, Batch-Export oder praktische Extras, die oft viel Zeit sparen. Die Lizenz ist einfach: einmal zahlen, fertig. Wer als Hörbuchsprecher mehrere Projekte gleichzeitig betreut, merkt schnell, wie sehr ein passender Workflow und flüssige Abläufe helfen.
Diese Tools begegnet man fast überall in der Musik- und Sprachproduktion, egal ob kleines Heimstudio oder großes Tonstudio. Pro Tools gilt in vielen professionellen Studios als verlässlicher Standard, wahrscheinlich wegen seiner stabilen Arbeitsweise. WaveLab zeigt seine Stärken besonders beim Mastering. Cubase überzeugt mit Vielseitigkeit für jede Art von Produktion, während iZotope RX dafür bekannt ist, selbst hartnäckige Störgeräusche wie Klicks oder Rauschen gründlich zu entfernen.
Workflow mit iZotope RX:
- Datei einfach hineinziehen, geht blitzschnell.
- Spektrale Rauschunterdrückung anwenden.
- Klicks und Pops entfernen, harte Plosivlaute etwas abschwächen.
- Lautheit auf Hörbuch-Standard einstellen, z. B. nach Audible-Vorgaben.
- Export durchführen.
Beim Hörbuch-Mastering zählt oft jedes kleine Detail. Plattformen wie Audible oder Spotify geben klare Werte für Lautheit, Dynamik und Formate vor. RX entfernt gezielt Störungen, damit der Klang auf Kopfhörern und im Auto gleichmäßig angenehm bleibt. WaveLab bietet Analysefunktionen, die sicherstellen, dass alle Kapitel denselben Pegel haben, wichtig, damit das Hörbuch am Ende stimmig klingt.
Hindenburg Journalist, speziell für Hörbücher
Hindenburg wirkt fast wie gemacht für lange Sprachaufnahmen, besonders dann, wenn ein Hörbuch viele Kapitel hat und man nicht ständig alles von Hand einstellen möchte. Die automatische Lautstärkeregelung und die übersichtliche Kapitelstruktur nehmen genau die Arbeit ab, die bei anderen DAWs schnell lästig wird. Auch bei großen Projekten bleibt die Bedienung einfach und klar, was viele Autoren und Self-Publisher mögen.
Workflow:
- Ein neues Projekt starten und gleich ins Mikro sprechen, ohne lange Vorbereitung.
- Lautstärke automatisch anpassen lassen und direkt Kapitel setzen.
- Mit Metadaten für Audible, Apple Books & Co. exportieren.
- Den Voice Profiler nutzen, um den Klang gezielt zu verbessern.
Praktisch ist, dass Metadaten schon beim Export ergänzt werden können, ohne zwischen Programmen zu wechseln. Der Voice Profiler prüft kurz die Stimme und gibt ihr oft einen wärmeren, klareren Ton. Bei langen Hörbüchern sorgt die eingebaute Kapitelverwaltung dafür, dass die Struktur schon während der Aufnahme steht, so spart man sich später das mühsame Zusammenfügen einzelner Dateien und bleibt gelassen, selbst wenn das Projekt sehr groß ist.
Trends in der Hörbuchproduktion
KI-Integration sorgt derzeit für viel Gesprächsstoff, und es wirkt so, als würde dieser Trend noch eine Weile bleiben. Tools wie Adobe Podcast oder Descript übernehmen oft einen großen Teil der Nachbearbeitung, zum Beispiel das Entfernen von „ähm“ oder langen Pausen, das Angleichen der Lautstärke und das fließende Verbinden einzelner Teile. Trotzdem bleibt die menschliche Stimme in den meisten Fällen das Herzstück, weil Zuhörer meist sofort spüren, wenn echte Gefühle dabei sind. Algorithmen können einiges nachahmen, doch echte Authentizität schaffen sie selten.
Cloud-Workflows ermöglichen inzwischen fast mühelos die Zusammenarbeit mit Tonmeistern von Berlin bis Buenos Aires: Rohaufnahme hochladen, und oft schon nach wenigen Stunden ist die fertige Spur da. Mobiles Recording entwickelt sich parallel zum Dauerbrenner, besonders für Autoren, die spontane Ideen unterwegs festhalten wollen. Apps wie Ferrite (gut für präzise Schnittarbeit) oder Dolby On (praktisch für schnelle, klare Aufnahmen) machen das einfach, egal ob im Park oder im Zug. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für barrierefreie Hörbücher spürbar: optimierte Lautstärke, deutliche Aussprache und spezielle Hörhilfen sorgen dafür, dass auch bei Lärm jeder der Geschichte folgen kann.
Viele Einsteiger probieren zuerst kostenlose Programme aus, um ein Gefühl für den Ablauf zu bekommen, und ja, oft klickt man sich stundenlang durch Menüs, ohne am Ende viel geschafft zu haben. Dabei entdeckt man manchmal zufällig Funktionen, die man gar nicht gesucht hat. Wer schon etwas geübter ist, mag erweiterte Werkzeuge wie genaue Schnittfunktionen oder flexible Exportmöglichkeiten, springt aber selten direkt in ein teures Monatsabo. Stattdessen wird über mehrere Projekte hinweg ausprobiert, ob alles passt. Profis setzen häufig auf bewährte Industriestandards, das bringt volle Kontrolle, gute Kompatibilität und verlässlichen Support, wenn etwas nicht läuft. Self-Publisher brauchen Lösungen, die den ganzen Veröffentlichungsprozess abdecken, von der Pflege der Metadaten über eine klare Kapitelstruktur bis zu Extras wie automatisierte Formatprüfung. Falls dich Technik interessiert (ich finde das auch spannend), schau gern in unseren Beitrag Technik Hörbuchaufnahme: Mikrofone, Software & Akustik und informiere dich auch über die Ausrüstung für Hörbuchaufnahmen zu Hause.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
- Zu leise aufnehmen, den Pegel früh prüfen, am besten schon vor dem eigentlichen Einrichten. Das spart später oft viel Ärger, denn nachträgliches Hochziehen bringt meist zusätzliches Rauschen und macht den Klang schnell dumpf oder kratzig.
- Kein Rauschprofil nutzen, Audacity hat dafür eine einfache Funktion, mit der Brummen oder störende Nebengeräusche oft überraschend sauber verschwinden. Das geht schneller als gedacht und erspart viel Nachbearbeitung.
- Kapitel unsauber trennen, wirkt erst wie ein kleines Problem, verzögert aber oft die Veröffentlichung. Plattformen wie Audible sind hier besonders streng und lehnen fehlerhafte Projekte komplett ab.
- Backup-Strategie vergessen oder zu selten einsetzen, besser regelmäßig sichern, am besten nach jeder Aufnahme. Eine externe Festplatte ist dafür meist zuverlässiger, Cloud-Speicher praktisch für schnellen Zugriff.
- Keine Lautheitsanpassung, sorgt dafür, dass alle Kapitel gleich laut sind. So muss der Hörer nicht ständig nachregeln und das Gesamtwerk klingt gleichmäßiger und professioneller.
Dein nächster Schritt
Warum nicht einfach loslegen? Hol dir eine kostenlose Software wie Audacity, die reicht für die ersten Versuche oft völlig aus, und probier ein bisschen damit herum. Wenn du dich sicherer fühlst, kannst du jederzeit auf ein Profi-Programm umsteigen. Es ist sehr hilfreich, Teil einer aktiven Community zu werden, zum Beispiel in der Skool-Gruppe „Hörbuchsprecher werden“ oder in einem Forum, wo man schnell konstruktives Feedback und frische Ideen bekommt. Richte dir einen festen Aufnahmeplatz ein, am besten in einem ruhigen Raum ohne viel Echo. Ein gutes Mikrofon macht oft den größten Unterschied, ein solides Modell erspart dir später viele Probleme. Überlege dir vorher grob deinen Ablauf, damit du dich nicht jedes Mal neu sortieren musst. Mehr praktische Tipps findest du hier: Wo finde ich Tutorials zum Hörbuchsprechen? und auch in unserem Beitrag zur Vermarktung von Hörbüchern mit Sprecher: Firmen & Strategien.
Häufige Fragen (und ja, die tauchen wirklich oft auf)
Welche Software ist am besten für Anfänger?
Audacity ist gratis, schnell installiert und sofort einsatzbereit, meist ohne langes Einstellen. Die einfache Menüführung macht Aufnahme und Schnitt unkompliziert, was viele Einsteiger mögen. GarageBand richtet sich vor allem an Mac-Nutzer, die gleich kreativ loslegen wollen. Es bietet oft leicht verständliche Werkzeuge für erste Musikprojekte, etwa klare Spuransichten oder einfache Loop-Funktionen, die den Start deutlich erleichtern.
Brauche ich für Adobe Audition besondere Hardware?
Ein gutes Mikrofon ist oft schon der wichtigste Schritt, ohne wirkt der Klang schnell dünn oder blechern. Wer lange aufnimmt, spürt schnell, wie sehr bequeme Kopfhörer die Konzentration halten. Ein Audio-Interface macht den Sound meist direkt klarer und gibt ihm mehr Tiefe, was besonders bei aufwendigen Projekten auffällt. Ein schneller, zuverlässiger Rechner sorgt dafür, dass alles flüssig läuft, auch wenn viele Spuren und Effekte aktiv sind. Zusammengenommen bringen diese Extras spürbar besseren Arbeitsfluss.
Kann ich mit Audacity professionelle Ergebnisse erzielen?
Ja, das geht, wenn deine Aufnahme ordentlich klingt, frei von störendem Rauschen ist und du sie sorgfältig bearbeitest. Geduld und ein gutes Ohr für kleine Details im Klang machen hier oft den Unterschied.
Viele Self-Publisher produzieren damit erstaunlich gute Hörbücher, manche veröffentlichen sogar ganze Serien. So wird aus einer einfachen Aufnahme oft etwas, das für viele Hörer schon sehr professionell klingt.
Was ist der Vorteil von Hindenburg Journalist?
Besonders bei langen Sprachaufnahmen, etwa bei Hörbüchern, wo dieses Problem häufig vorkommt, zeigt Hindenburg Journalist, was es gut kann. Die automatische Lautstärkeregelung spart spürbar Zeit und sorgt meist für gleichmäßigen, angenehmen Klang. So werden störende Lautstärkeschwankungen, die sonst mitten im Schnitt entstehen könnten, vermieden, und genau das macht die Arbeit viel entspannter.
Wie exportiere ich ein Hörbuch richtig?
Am einfachsten klappt es oft, wenn du die Datei als MP3 mit fester Bitrate speicherst, etwa 192 kbps, was für Hörbücher in der Regel völlig reicht. Achte dabei unbedingt auf saubere ID3-Tags für die Kapitel, sonst sucht man später ewig nach bestimmten Stellen. Hilfreich ist auch, die Lautstärke nicht nur kurz zu prüfen, sondern mit einem passenden Tool genau zu messen. Sind die Metadaten ordentlich gepflegt, funktioniert das Hörbuch auf Plattformen wie Spotify, Audible oder auch kleineren Apps problemlos und wirkt überall gut sortiert.




