Der Datenschutz. Ein so heikles Thema. Hallo liebe Freizeitcafe-Leser. Empfindet auch Ihr die Nutzungsbedingungen vieler Social-Media-Plattformen als absolutes Dschungel-Dickicht? Zeit mal aufzuräumen, oder?

Wenn ich/Du/Wir uns anmelden, lesen wir uns doch tatsächlich oft nur den Anmeldeprozess durch. Wer klickt sich bitte durch das volle Datenschutz-Protokoll,die AGB´s, die FAQ´s und prüft noch, ob alles was dort steht mit sich selbst vereinbar ist? Ich kenne niemanden.

Sicherlich – sollte man, aber die Zeit wo man den eigenen Fingerabruck hinterlässt/sein Häkchen setzt- nimmt sich kaum noch jemand….

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Diese Dinge langweilen uns schnell. Also Klick und weg. Alles akzeptiert. Was genau hat man da eigentlich akzeptiert? Am Ende wettert man doch nur, wenn es zu spät ist. Was steht genau in den langen und kompliziert formulierten Bedingungen eigentlich drin? Antworten findet Ihr hier…

Denn genau hierauf geht eine echt bemerkenswerte Artikelserie/eine Kolumne auf Basic Thinking ein.

Autoren haben sich die Zeit genommen für Euch…

… um mit allen Zweifeln aufzuräumen. So findet Ihr die populären Webdienste wie WhatsApp, Skype, Twitter, Spotify, Netflix und Co. dort wieder und es wird Aufklärung gegeben. Etwa bei so Passagen, in denen es um die Verwendung Eurer Profildaten geht oder um das Nutzungsverhaltungen von Suchanfragen. Auch die „Weitergabe solcher Daten an Dritte“ ist wie ich finde äußerst interessant. Dritte sind Werbepartner und Marktforscher.

Mein persönliches Fazit dazu:

Bravo. Das muss wirklich mal diskutiert und veröffentlicht werden. Die systematischen Betrachtungsweisen dort – sei es auch nur auf Einzelpassagen- sind extrem aufschlussreich.

Die zahlreichen und überdies oft auch sehr vielfältigen Nutzungsrechte- denen man ja so schön einfach mit nur einem einzigen Häkchen zustimmt- gehen nämlich weit über das Maß der Dinge hinaus, was man sich vorstellt oder eigentlich wünscht. Der gläserne Bürger ist geboren. Herzlichen Glückwunsch!

Eines sage ich Euch schon vor dem stöbern auf BT dort vorab: Man wird fast überall schonungslos verkauft! Man ist Produkt & nicht der Kunde!

Traurige, virtuelle Welt. Wie denkt Ihr darüber? Wie sind Eure Erfahrungen mit Nutzungsbedingungen? Vertraut auch Ihr blindlings und/oder druckt Ihr Euch AGB´s und Co. eigentlich aus zum nachlesen? 

PS: Im Freizeitcafe werden wir bezüglich Datenschutz und Co. neue Wege gehen – seid gespannt 😉