Es gibt manchmal so Tage, da macht man sich Gedanken über Dinge, die einem tagtäglich im Leben begegnen. Eine wesentliche Sache, die eigentlich immer um uns ist- über die man aber nicht wirklich mal tiefer nach-siniert. Die Sache von der ich hier spreche ist nahezu überall beheimatet und vertreten: Ob auf den Weltmeeren, als kunstvoller Wirbelsturm in Einkaufszentren gestaltet, in der Kuppel des Reichstagsgebäudes, in Kirchen wenn das Licht der letzten Herbstsonne hereinbricht, als Kunstform, sogar im alltäglichen Gebrauch unserer Geschirrspüler: Das Glas.

Hero-Glas ist auf diesem Themenfeld der Glasbranche eine besonders nennenswerte Firma.

Seit über 40 Jahren fertigen diese nämlich im Emsland sehr hochwertige Spezialgläser in vielen Formen, Farben und Funktionen an, die einen innehalten lassen. Ganze Wirbelstürme aus Glas jener Firma kann man beispielsweise in der Frankfurter Zeil bestaunen – hier habe ich für Euch extra mal bei meiner letzten Frankfurt-Reise ein paar Fotos davon geknipst:

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Schon sehr sehenswert, oder? Glas kann wirklich eine praktische Sache verkörpern- wie auch gleichzeitig Kunstform sein…

CIMG7308Fotos: © Christian Gera

Wer weiss das besser als der Geschäftsführer Heinrich Ross, der Hero-Glas gemeinsam mit seinem Bruder Hermann leitet- und dies schon seit 1970.

Mittlerweile beschäftigt die Firmengruppe knapp 300 Mitarbeiter für Ihre internationalen und nationalen Referenzbauten.

Hierzu zählen auf internationaler Ebene beispielsweise die Verglasungen in den CNN-Studios am New Yorker Times Square- genauso wie national die Brandschutzgläser in der berühmten Allianz-Arena von Bayern München. Ultraleichtverglasungen für Schiffe (es ist sogar eine Hero Tochter Yachtglas auf allen Weltmeeren unterwegs) rundet das ganze ab. Man hat sich überdies auf das sehr qualitative chemische Glashärten spezialisiert. Zukunftstechnisch ist zu sagen, dass der Solarmarkt im Blick ist und auch die nächste Generation mit Sohn und Tochter bereits in den Startlöchern steht, um die „Besonderheit Glas“ weiterzuführen.

Auch in der Poesie ist das Glas immer wieder ein Thema (nicht nur als Trinkgefäß). So konnte ich ein paar herrliche Zitate dazu entdecken:

„Ein Blick ins Glas gibt mehr Sehschärfe als das beste Scherenfernrohr.“ (Zitat Joachim Ringelnatz)

„Das Unbewegliche beeindruckt mich. Diese Flasche, dieses Glas, ein großer Stein an einem verlassenen Strand, diese Dinge bewegen sich nicht, aber meine Phantasie bewegen sie sehr.“ (Zitat Joan Miro)

„Ich glaube, daß ein schönes Stück Glas so viel wie möglich von dem Atem enthalten sollte, der es entstehen ließ.“ (Maurice Marinot)

Mein persönliches Fazit: Glas ist einmalig. Es kann wunderschön und bedeutend sein. Glas ist ein vielseitiges Material, das in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt- es kann sogar eine wichtige Rolle einnehmen in Forschung und Wissenschaft, in der modernen Architektur sowie in den Zukunftsbranchen.

Kernbereiche, in denen Glas eingesetzt wird, sind die Bauindustrie, die Ernährungs- und Getränkeindustrie, die Kraftfahrzeugindustrie, Elektro(nik)industrie, Haushalt und Gastronomie, Medizin, Forschung und Wissenschaft, Chemie, Pharmazie, Kosmetik, Möbelindustrie und Innenausbau, Kunststoff- und Textilindustrie. Nahezu überall also ist es vertreten.

Auf das Glas! Und weil es überall vertreten ist, sogar auf unseren Nasen als Brillengestell – lässt sich auch Google mit Google Glas hierbei nicht lumpen. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und schönen Samstag!