Twitter Twitter Twitter – ein aussagekräftiges Link- Gewitter? Nein! Weit gefehlt! Geredet wurde viel von twitter als Nachrichtenbörse in der Vergangenheit- doch so ganz genau wusste niemand, welche Bedeutung diese Plattform mit dem kleinen blauen Vogel überhaupt hatte…

Dann kam aber Licht für den kleinen blauen Vogel : Mit Einführung des eigenen URL-Verkürzers http://t.co ist nämlich ein genialer, wenn auch längst überfälliger Schachzug gelungen. Dank t.co können Webseitenbetreiber mit ihrer Analysesoftware wie Google Analytics relativ exakt messen, wie viel Besuche auf ihren Internetseiten durch 140-Zeichen-Nachrichten generiert wurden. Endlich weiss man also, was alles vom blauen Vögleich überhaupt rüber-kommt: zur eigenen Website!

Hintergrund warum es nun anders ist und vor allem geht :

Die meisten der in Tweets enthaltenen Links trugen die Namen von URL-Verkürzern oder den Twitter-Clients, mit denen sie versendet wurden. Sie waren dadurch nicht mehr als originäre Twitter-Links zu identifizieren. Dadurch hatte Twitter vor allem gegenüber Facebook und anderen Plattformen, die sich eindeutig als Quelle identifizieren lassen, einen erheblichen Wettbewerbsnachteil.

Seit der Einführung des Dienstes in der zweiten Augusthälfte werden alle Links, die länger als 20 Zeichen sind und direkt von der Seite twitter.com oder von einem Twitter-Client wie zum Beispiel Tweetdeck stammen, über t.co abgewickelt. Damit kann Twitter endlich beweisen, welche Reichweite der Kurznachrichtendienst wirklich hat und welche Bedeutung die Plattform als Informationsbörse besitzt. Der Dienst gönnt sich allerdings eine kleine Ungenauigkeit: Denn Links, die kürzer als 20 Zeichen sind, werden nicht gezählt.

Twitter begründet in einem Blogpost die Einführung des Dienstes damit, seine Nutzer vor schädlichen Inhalten, Malware und Phishing-Angriffen schützen zu wollen. Alle Links, die in dem Kurznachrichtendienst kursieren, würden vor dem Versenden mit einer Liste potenziell gefährlicher Websites abgeglichen. Im Gegensatz zu Diensten wie bit.ly, tinyurl.com oder goo.gl ist t.co kein offener Verkürzer. Er ist nur innerhalb des Kurznachrichtendienstes verfügbar.

Das Technologie-Blog TNW hält es für gut möglich, dass Twitter bald auch eine eigene Analyse-Software bereitstellen wird. Deren Resultate würden dem noch immer nach einem Geschäftsmodell suchenden Kurznachrichtendienst eine Möglichkeit bieten, seine Dienste zu monetarisieren. Mit t.co werde Twitter den Respekt gewinnen, den die Plattform verdiene.

Fazit :

Alles geht- nur der Frosch, der hüpft! Danke an Twitter, dass dieser Fehler nun behoben ist & man endlich weiss, wofür man das blaue Vöglein eigentlich fliegen lassen soll!

Einen schönen Dienstag wünscht das Freizeitcafe-Team!

Bildquelle :

http://www.uni-kassel.de/hrz/db4/extern/acs/index.php?option=com_content&task=view&id=342&Itemid=212