Oktober 1, 2023 Von Christian Gera

Humidore: Tipps für die perfekte Pflege und Wartung

Wer seine wertvollen Zigarren sorgfältig und fachgerecht lagern möchte, entscheidet sich für die Anschaffung eines Humidors. Der Hauptzweck der schön anzusehenden Behälter liegt darin, Luftfeuchtigkeit und Temperatur möglichst konstant und im optimalen Bereich zu halten, damit Geschmack und Frische der Zigarren erhalten bleiben. Doch selbst der beste Humidor benötigt etwas Wartung und Pflege, um diesen Ansprüchen langfristig gewachsen zu sein. Worauf dabei zu achten ist, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Die optimale Luftfeuchtigkeit sicherstellen

Eine große Besonderheit des Humidors ist sein integriertes Befeuchtungssystem. Dieses ist dazu da, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und zu optimieren. Denn vor allem bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit besteht die Gefahr, dass die Zigarren schneller austrocknen und an Geschmack einbüßen.

Für optimalen Erhalt der Zigarren empfiehlt sich eine relative Luftfeuchtigkeit (auch abgekürzt RH) zwischen 68 % und 72 %. Ein wichtiger Teil der Pflege des Humidors besteht darin, die RH zu überwachen und zu messen. Mit einem kleinen Hygrometer lässt sich prüfen, ob die RH noch im gewünschten Bereich liegt.

Wie gut es dem Humidor gelingt, die RH zu regulieren, ist auch eine Frage der Qualität. Daher ist es wichtig, beim Kauf nicht an der falschen Stelle zu sparen, sondern sich für ein hochwertiges Modell zu entscheiden. Eine große Auswahl an Humidoren ist zum Beispiel hier auf dieser Seite zu finden.

Den richtigen Standort des Humidors finden

Es gibt verschiedene gut geeignete Orte, an denen der Humidor aufbewahrt werden kann. Zum einen stellt sich die Frage nach der Repräsentation. Denn vielen Besitzern ist es wichtig, dass ihr edler Humidor leicht zu sehen ist. Andere haben kein Problem damit, ihn zum Beispiel im Home Office in einen Schrank zu stellen.

Der geschlossene Aufbewahrungsort hat den Vorteil, dass der Humidor nicht nur vor Sonnenstrahlen geschützt ist. Darüber hinaus sind die Temperaturschwankungen auf diese Weise geringer. Was in jedem Fall zu vermeiden ist, ist der Standort in der prallen Sonne. Zu sehr kann sich das Innere dort aufheizen, was letztlich zu einer Beeinträchtigung der Funktion führen kann.

Geeignete Reinigungsmittel wählen

Hin und wieder benötigt auch ein sehr guter Humidor eine ordentliche Reinigung, was ein anspruchsvoller, aber schöner Job sein kann. Hier stellen sich viele Besitzer die Frage, mit welchen Mitteln sie zu Werke gehen sollten und was ihrem Humidor Schaden zufügen kann. Tatsächlich ist große Vorsicht geboten, da der kostbare Behälter bei falscher Anwendung schnell Schaden nehmen kann. Die Praxis zeigt, dass zum Beispiel schwarze Seife gut zur Säuberung geeignet ist. Das Naturprodukt wird aus der Asche von Pflanzen gewonnen und entfernt Verschmutzungen wirksam, ohne dabei zur Gefahr für die Oberfläche zu werden.

Eine zweite Möglichkeit, die für die Reinigung des Humidors zur Verfügung steht, ist weißer Essig. Dessen milde Säure kann der Oberfläche ebenfalls nichts anhaben. Vorsicht ist hingegen bei allen Reinigungsmitteln geboten, die Aceton, Alkohol oder ähnliche Lösungen enthalten. Was zunächst nur gut gemeint war, entpuppt sich schnell als reale Gefahr für den Humidor und kann für nachhaltige Schäden sorgen. Daher empfiehlt es sich, besser ganz darauf zu verzichten.

Bild von Free Photos at divvypixel.com auf Pixabay